Stefanie Drese 2026: 10 Themen und 10 Fragen für Wahlkreis 11 – Landkreis Rostock I

Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026 · Wahlkreis 11

Stefanie Drese: 10 Themen für den Wahlkreis – 10 Fragen zur Zukunft der Region

Am 20. September 2026 wird in Mecklenburg-Vorpommern ein neuer Landtag gewählt. Im Wahlkreis 11 – Landkreis Rostock I tritt Stefanie Drese als Direktkandidatin der SPD an. Der Wahlkreis verbindet Ostseeküste, traditionsreiche Städte, Tourismusorte, kleinere Gemeinden und ländliche Räume. Genau diese Vielfalt macht es sinnvoll, politische Fragen nicht abstrakt, sondern mit einem klaren Blick auf die unterschiedlichen Lebenssituationen vor Ort zu stellen.

Stefanie Drese gehört seit 2011 dem Landtag Mecklenburg-Vorpommern an. Sie ist Volljuristin und war vor ihrer Tätigkeit in der Landespolitik als selbstständige Rechtsanwältin in Bad Doberan tätig. Von 2011 bis 2016 war sie stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion. Seit November 2016 gehört sie der Landesregierung an. Seit dem 15. November 2021 ist sie Ministerin für Soziales, Gesundheit und Sport des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Damit verfügt sie insbesondere in den Bereichen Sozialpolitik, Pflege, Gesundheit, Familie, Teilhabe und Sport über langjährige politische Verantwortung.

Wahlkreis 11 – Landkreis Rostock I

Nach der offiziellen Wahlkreiseinteilung zur Landtagswahl 2026 umfasst Wahlkreis 11 die Städte Bad Doberan, Kröpelin, Kühlungsborn und Neubukow, die Gemeinde Satow sowie die Ämter Bad Doberan-Land und Neubukow-Salzhaff.

Zum Amt Bad Doberan-Land gehören die neun Gemeinden Admannshagen-Bargeshagen, Bartenshagen-Parkentin, Börgerende-Rethwisch, Hohenfelde, Nienhagen, Reddelich, Retschow, Steffenshagen und Wittenbeck. Das Amt Neubukow-Salzhaff umfasst Alt Bukow, Am Salzhaff, Bastorf, Biendorf, Carinerland und die Stadt Ostseebad Rerik. Insgesamt entsteht damit ein Wahlkreis mit sehr unterschiedlichen örtlichen Voraussetzungen.

Die Anforderungen an Politik sind in einem touristisch stark geprägten Ostseebad nicht zwangsläufig identisch mit denen einer kleinen ländlichen Gemeinde. Gleichzeitig bestehen viele gemeinsame Fragen: Wie bleibt medizinische Versorgung erreichbar? Wie kann Pflege organisiert werden? Welche Unterstützung benötigen Familien? Wie können Vereine ihre Arbeit fortsetzen? Wie bleiben Treffpunkte erhalten? Welche Infrastruktur brauchen ältere Menschen? Und wie können Küstenorte und ländliche Gemeinden gemeinsam zukunftsfähig entwickelt werden?

Welche Themen nennt Stefanie Drese selbst?

Für eine faktenbasierte Einordnung ist wichtig, persönliche politische Schwerpunkte von Fragen zu unterscheiden, die aus der Struktur des Wahlkreises entstehen. Im aktuellen Kandidierendenprofil der SPD zur Landtagswahl 2026 nennt Stefanie Drese ausdrücklich drei Schwerpunkte: bezahlbare Pflege, eine gute Gesundheitsversorgung in Mecklenburg-Vorpommern sowie die verlässliche Unterstützung von Sport und Ehrenamt.

Diese Aussagen sind dokumentierte politische Schwerpunkte der Kandidatin. Weitere Themen dieser Reihe – etwa Familienunterstützung, Demenz, Jugendprävention, Inklusion, soziale Infrastruktur oder das Verhältnis zwischen Tourismus und Lebensqualität – sind dagegen teilweise aus ihrer aktuellen ministeriellen Arbeit oder aus konkreten regionalen Entwicklungen abgeleitet. Sie werden deshalb auf dieser Seite bewusst als Fragen an Stefanie Drese formuliert und nicht als bereits gegebene Wahlversprechen dargestellt.

Die zehn Themen dieser Informationsreihe

  1. Bezahlbare Pflege
  2. Wohnortnahe Gesundheitsversorgung
  3. Demenz, gesundes Altern und Unterstützung für Angehörige
  4. Familien, Kinder und frühe Hilfen
  5. Jugendgesundheit, Medienkompetenz und Suchtprävention
  6. Sport und Vereinsinfrastruktur
  7. Ehrenamt, Begegnungsorte und gesellschaftlicher Zusammenhalt
  8. Inklusion, Barrierefreiheit und Teilhabe
  9. Soziale Infrastruktur und Daseinsvorsorge in Dörfern und Kleinstädten
  10. Zukunftsfähige Küsten- und Landgemeinden: Tourismus, Mobilität und Lebensqualität

Aktuelle Entwicklungen zeigen den regionalen Bezug

Mehrere Entwicklungen des Jahres 2026 verdeutlichen, warum diese Themen für Wahlkreis 11 interessant sind. Im Kinder- und Familienzentrum „Gipfelstürmer“ in Neubukow wurde im März das einjährige Bestehen der Kinder- und Familienzentren in Mecklenburg-Vorpommern begleitet. Das Modell soll Familien einen niedrigschwelligen Zugang zu Beratung und Hilfen ermöglichen.

In Pepelow, einem Ortsteil der Gemeinde Am Salzhaff, wurde im Juni 2026 eine Förderung von 50.000 Euro für eine neue LED-Flutlichtanlage des SV Pepelow übergeben. Das Beispiel zeigt, wie Sportförderung im ländlichen Raum ganz konkret mit der Nutzbarkeit einer Sportstätte, Energieverbrauch und Vereinsleben verbunden sein kann.

Am Schulzentrum Kühlungsborn fand Ende Juni das Projekt „SMART CAMP – Create & play responsibly“ statt. Mehr als 100 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen neun und zehn beschäftigten sich mit digitalen Spielen, glücksspielähnlichen Mechanismen, Medienkompetenz und Suchtprävention. Im August erhielt außerdem der Seniorentreff Kühlungsborn den ersten Zuwendungsbescheid aus dem Landesprogramm „Dritte Orte“ für zusätzliche Begegnungsmöglichkeiten.

Auch die Weiterentwicklung des Tourismus ist aktuell. Die Stadt Kühlungsborn arbeitet 2026 an einer Fortschreibung ihres Tourismuskonzeptes. Nach Analyse-, Beteiligungs- und Workshopphasen befand sich das Konzept im Juli in der abschließenden Erarbeitung. Die öffentliche Vorstellung ist nach Angaben der Stadt für Mitte September 2026 vorgesehen. Dabei geht es ausdrücklich darum, touristische Entwicklung und die Lebensqualität der Einwohnerinnen und Einwohner gemeinsam zu betrachten.

Pflege und Gesundheitsversorgung als ausdrücklich genannte Schwerpunkte

Pflege und Gesundheitsversorgung nehmen in dieser Reihe bewusst einen großen Raum ein. Im April 2026 wurde ein Zwischenbericht zum „Pakt für Pflege“ vorgestellt. Als Herausforderungen werden unter anderem demografischer Wandel, steigender Pflegebedarf, Fachkräftemangel sowie strukturelle und wirtschaftliche Belastungen genannt. Im August zog außerdem die Gesundheitskommission Mecklenburg-Vorpommern Bilanz. Ihre Arbeit beschäftigte sich unter anderem mit Gesundheitsförderung und Prävention, einer vernetzten Versorgung unabhängig vom Wohnort und einem möglichst selbstbestimmten und gesunden Älterwerden.

Gerade der Gedanke einer Versorgung unabhängig vom Wohnort ist für einen Wahlkreis relevant, der aus Städten, Ostseebädern und vielen kleineren Gemeinden besteht. Eine politische Debatte muss deshalb nicht nur fragen, welche Leistungen grundsätzlich angeboten werden, sondern auch, wie gut sie für Menschen tatsächlich erreichbar sind.

Sport und Ehrenamt als Teil regionaler Lebensqualität

Sportvereine, Freiwillige Feuerwehren, soziale Initiativen, Kulturvereine und andere ehrenamtlich getragene Strukturen leisten in vielen Städten und Gemeinden einen erheblichen Beitrag zum Alltag. Stefanie Drese nennt die verlässliche Unterstützung von Sport und Ehrenamt ausdrücklich als politischen Schwerpunkt. 2026 gehörte Bad Doberan zu den Standorten der Ehrenamtsmessen in Mecklenburg-Vorpommern. Die Messe fand am 1. Mai auf dem Klostergelände statt.

Auch das Förderprogramm „Dritte Orte“ zeigt einen weiteren Ansatz. Dabei werden öffentliche Gemeinschafts- und Begegnungsorte unterstützt. Der erste Zuwendungsbescheid des Programms ging im August 2026 an den Seniorentreff in Kühlungsborn. Solche Projekte können nicht alle sozialen Herausforderungen lösen, zeigen aber, wie lokale Räume für Begegnung politisch unterstützt werden können.

Warum diese Reihe Fragen stellt

Eine Kandidatur zur Landtagswahl sollte nicht nur anhand allgemeiner Schlagwörter betrachtet werden. Interessant ist vielmehr, welche konkreten Vorstellungen eine Kandidatin für unterschiedliche Teile ihres Wahlkreises hat. Wie werden landespolitische Programme lokal wirksam? Welche Instrumente liegen tatsächlich in der Zuständigkeit eines Bundeslandes? Wo müssen Kommunen, Land und Bund zusammenarbeiten? Und welche Prioritäten sollen in der nächsten Wahlperiode gesetzt werden?

Diese Informationsreihe verbindet deshalb überprüfbare Fakten über Stefanie Drese, ihre derzeitige politische Arbeit und aktuelle Entwicklungen in Wahlkreis 11 mit zehn konkreten Fragen. Sie soll eine nachvollziehbare Grundlage bieten, um politische Aussagen und regionale Herausforderungen miteinander zu vergleichen.

Zentrale Frage an Stefanie Drese

Welche konkreten politischen Prioritäten wollen Sie in der kommenden Wahlperiode für die Menschen in Bad Doberan, Kröpelin, Kühlungsborn, Neubukow, Satow und den Gemeinden der Ämter Bad Doberan-Land und Neubukow-Salzhaff setzen?

FAQ – Stefanie Drese und Wahlkreis 11

Wann findet die Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026 statt?

Die Landtagswahl findet am Sonntag, dem 20. September 2026, statt.

In welchem Wahlkreis kandidiert Stefanie Drese?

Stefanie Drese ist Direktkandidatin im Wahlkreis 11 – Landkreis Rostock I.

Welche Orte gehören zu Wahlkreis 11?

Zum Wahlkreis gehören Bad Doberan, Kröpelin, Kühlungsborn, Neubukow, Satow sowie die Gemeinden der Ämter Bad Doberan-Land und Neubukow-Salzhaff.

Welche Funktion hat Stefanie Drese aktuell?

Sie ist Mitglied des Landtages Mecklenburg-Vorpommern und Ministerin für Soziales, Gesundheit und Sport.

Welche Schwerpunkte nennt sie für die Wahl 2026?

Ihr aktuelles SPD-Kandidierendenprofil nennt bezahlbare Pflege, gute Gesundheitsversorgung sowie verlässliche Unterstützung von Sport und Ehrenamt.

Sind alle zehn Themen persönliche Wahlversprechen von Stefanie Drese?

Nein. Einige Themen sind ausdrücklich veröffentlichte Schwerpunkte. Andere ergeben sich aus ihrer ministeriellen Zuständigkeit oder aus aktuellen Entwicklungen im Wahlkreis und werden deshalb als offene Fragen an sie formuliert.

Quellen und weiterführende Informationen

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